
Insaiyan Podcast - Contest Prep Realtalk
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Folge #5 - Von Mythen zu Fakten im Kraftsport
In dieser Episode beleuchten wir weit verbreitete Bodybuilding-Mythen und klären über ihre Unwahrheiten auf. Hörer erfahren, was wirklich hinter diesen Mythen steckt und warum es wichtig ist, kritisch zu denken.
• Muskeln werden nicht zu Fett, Anpassungen im Lebensstil sind entscheidend
• Profis essen nicht nur „clean“, es gibt eine Vielzahl von Nahrungsmitteln
• Steroide sind keine Abkürzung zum Erfolg, harte Arbeit bleibt unerlässlich
• Testosteron und der Mythos kleiner Hoden bei Bodybuildern erklärt
• Das anabole Fenster ist viel breiter als oft angenommen
• Tägliches Training ist nicht immer notwendig, Regeneration ist wichtig
Folgt mir gerne auch auf Instagram insaiyan-fitness oder dp_natural_coaching.
Herzlich Willkommen, freunde der Nacht zu einer neuen Folge des Insane Podcasts. Ich hoffe, euch geht es gut soweit. Mir geht es sehr gut. Ich habe Bock auf eine neue Folge, habe mir auch ein relativ cooles Thema ausgesucht, Möchte ja doch irgendwo auch so etwas, ein klein bisschen Unterhaltung geben. Deswegen hört man sich das Ganze ja auch an.
Speaker 1:Folge 2 zum Leben mit Bodybuilder mit meiner Frau kommt auch noch versprochen. Sobald wir Zeit finden, den aufzunehmen, werden wir das aufnehmen. Da war die Resonanz sehr, sehr gut. Genau das wollte ich eigentlich viel erreichen, die gesagt haben ah, echt interessant und echt sympathisch deine Frau, und dass man mal hört, wie so die das Leben mit einem Bodybuilder ist und eine Wettkampfvorbereitung, weil die Resonanz von den Personen selbst, die das durchziehen, ist das eine, aber so von den Außenstehenden hört man meistens nicht so viel. Von daher wir sind dabei.
Speaker 1:Folge 2 kommt von der Saison im letzten Jahr Gab es dann doch die eine oder andere Überraschung. Ich meine, ich habe es ja, glaube ich, in einer anderen Folge schon gesagt, aber das kommt dann als nächstes. Ich meine, der Titel verrät schon, um was es gehen soll. Ich habe mir gedacht, wir machen da draußen einen kleinen Gag in Anführungszeichen, wir decken mal ein paar Bodybuilding-Mythen auf, die so rumgeistern, die vielleicht immer noch ihre in Anführungszeichen Daseinsberechtigung haben, beziehungsweise in den Köpfen rumschwirren, und ich möchte gerne meinen Standpunkt dazu ein bisschen erläutern, und warum ich denke, es kann natürlich immer sein, dass es irgendwo ein Stückchen Wahrheit gibt, aber warum? ich denke, dass das totaler Schwachsinn ist. Ja, lange Rede, kurzer Sinn wenn er drin ist, ist er drin.
Speaker 1:Starten wir mal mit Mythos Nummer 1, deine Muskeln werden zu fett, sobald du aufhörst zu trainieren. Das ist natürlich der Gedanke, ist irgendwo klar wenn man aufhört zu trainieren, dann werden die Muskeln natürlich weniger und im Umkehrschluss wird man fetter. Wie gesagt, der Gedanke ist gar nicht so verkehrt. Wenn man aufhört zu trainieren, logischerweise ist der Muskelreiz nicht mehr da. Der Körper benötigt diese Muskeln in Anführungszeichen nicht mehr in diesem Umfang.
Speaker 1:Kleiner Side-Fact die Muskulatur oder übermäßige Muskulatur, das ist für den Körper unnötiger Ballast. Als allererstes versucht er in der Regel, unnötigen Ballast loszuwerden, wenn man nicht regelmäßig einen Stimulus setzt. Muskeln verbrauchen unnötig Kalorien, die der Körper eigentlich für was anderes gerne bräuchte. Deswegen ist es immer so wichtig, dass man genügend Protein zuführt, den Stimulus setzt, damit der Körper weiß okay, wir brauchen diese Muskeln noch, wir brauchen diese fetten Beine, wir brauchen noch diese große Brust. Das ist noch notwendig, weil wir noch eine Belastung haben.
Speaker 1:Der Körper weiß auch nicht, ob du jetzt eine Stange bewegst oder an einer Multipresse bist. Da ist Belastung, egal. Wenn du jetzt draußen wärst und gegen einen Zäbelzahntiger oder was weiß der Geier kämpfen wüsstest, dann bräuchtest du diese Muskulatur unter Umständen auch Genau, wenn du natürlich aufhörst zu trainieren die Muskeln gehen dann zwangsläufig nach einer gewissen Zeit verloren. Und wenn du natürlich dann deinen Lifestyle nicht änderst und weiterhin isst wie ein Kraftsportler das ist auch bei Fußballern so sehr oft klar wirst du dann dick, weil du immer noch isst wie ein Sportler oder wie ein Kraftsportler. Dann ist das gar nicht so verkehrt. Aber wenn du deinen Lebensstil entsprechend anpasst du machst weniger Sport und isst dann aber auch wie ein Mensch, der weniger Sport macht und passt es an dann wird aus Muskulatur kein Fett, und generell aus Muskeln kann auch kein Fett werden. Da gibt es keinen biochemischen oder biologischen Mechanismus, der aus Muskeln Fett produziert. Das ist ja im Prinzip dieser Spruch. Der hat eine gewisse Wahrheit. Wenn man den Sport aufhört und noch isst wie ein Sportler, dann wird man fetter, aber die Muskeln, die man hatte, werden nicht zu fett.
Speaker 1:Das ist mal Mythos 1. Und das andere da geht es wirklich auch in Wettkampf Bodybuilding, dass Profis essen das ganze Jahr über sauber und clean, clean Eating, wie man hört, das ist, wenn man sein Essen in die Spülmaschine legt und dann abspült, dass es schön clean und sauber ist, nee, quatsch. Also jedem ist bewusst, was Clean Eating bedeutet oder was sauberes Essen bedeutet. Ganz salopp überspitzt Puderreis und Brokkoli Ganz wenig bis gar kein verarbeitetes Lebensmittel, makrotechnisch das Einfachste, was es gibt. Wir haben Protein, wir haben Mikronährstoffe, wir haben Kohlenhydrate, und dann widmet man vielleicht noch ein bisschen Öl dazu oder Nüsse, damit man auch die Fette abdeckt.
Speaker 1:Nur das essen und sich nur von Puderreis und Brokkoli ernennen, das ist natürlich auch Quatsch. Also gerade wenn man sich jetzt wirklich die Enhanced Bodybuilder anguckt und die richtigen Kaliber klar, die essen hauptsächlich das Irgendwo, stimmt das schon. Aber vor allem die Oldschool Bodybuilder, die haben sich alles reingezogen, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Ich zitiere jetzt vielleicht nicht unbedingt die beste Referenz, aber so ein Heiko Kallbach, markus Rühl oder wie auch immer sie heißen, die haben sich, um wirklich ein Monster zu werden, musst du fressen wie ein Monster, und da kommt dann halt auch Eis und Schokolade und keine Ahnung was rein, ob das jetzt gut ist, was anderes ja, aber das stimmt auch nicht. Nur weil du ein Profi bist, heißt es noch lange nicht, dass du das durch Puderreis und Brokkoli reinbekommst.
Speaker 1:Das ist auch sehr, sehr schwierig. Irgendwann bekommst du die Kalorien in der Form auch nicht mehr rein. Das ist selbst für Profis schwierig. Das ist natürlich vollkommener Humbug. Ja, was gibt es denn noch für Mythos? Jeder kann wie ein Profi-Bodybuilder um beim Profi-Bodybuilding zu bleiben aussehen, wenn er genug Steroide zu sich nimmt. Das ist auch so.
Speaker 1:Der Kse reindrücken, auf gut Deutsch gesagt, und schrecklich scheiße trainieren, dann passiert da unheimlich gar nichts. Du siehst wahrscheinlich noch beschissener aus, als wenn du keine Steroiden nehmen würdest, weil die Zeiteffekte natürlich da noch reinkicken, mit Pickel auf dem Rücken und vielleicht Gynäkomastie und was es da alles gibt. Nur weil du Steroiden nimmst, wirst du nicht aussehen wie ein Profibodybuilder. Du musst dann unter Umständen noch akkurater sein mit dem Training und noch mehr deine Ziele treffen. Steroide sind kein Umweg oder keine Abkürzung. Ja, klar, du wirst mehr zulegen und vielleicht auch schneller, aber die Arbeit musst du trotzdem tun. Das nimmt dir kein Steroid ab, die Arbeit. Du musst dann auch heftig trainieren.
Speaker 1:Ja, das ist vielleicht etwas Sexistisches, aber Bodybuilder haben kleine Pimmel oder kleine Hoden. Das kommt irgendwo daher, eine bildliche Sache, weil Hoden und der Penis sind jetzt nicht unbedingt Muskeln, und die wachsen natürlich logischerweise nicht mit. Und umso größer ein Bodybuilder wird, umso massiver und umso monströser, dann wird natürlich die Relation zu dem kleinen Glied da unten oder vielleicht auch ein großes Glied, wer weiß wird natürlich immer größer, und demnach sieht es dann für den einen oder anderen aus, als hätten sie kleine Schniedel. Das wird übrigens eine expl. Woher das natürlich kommt, ist, dass durch Steroide und künstliches Testosteron, dass man zuführt, die eigene Testosteronproduktion, die natürliche natürlich eingeschränkt bis komplett eingestellt wird. Der Körper merkt, wir haben einen Haufen Testosteron intus. Wir brauchen das eigentlich nicht mehr selbst produzieren. Unser Körper ist sehr intelligent und fährt dann natürlich das natürliche Testosteron zurück, was natürlich auch unsere Erzeugungsfähigkeit und so weiter einschränkt. Und im Prinzip, überspitzt gesagt, schießen Bodybuilder dann mit heißer Luft, was natürlich Quatsch ist. Das funktioniert trotzdem irgendwie. Es gibt genug Bodybuilder, auch Profis, die Kinder haben. Das muss man natürlich alles abstimmen, wie man dann zügelt und sowas.
Speaker 1:Dieser Mythos kommt ein bisschen daher, dass eben der natürliche Testosteronhaushalt gehemmt wird und dadurch nichts passiert. Sie können trotzdem noch Sex haben, sage ich mal, und wenn ich es richtig weiß ich bin kein Profi, ich habe keine Ahnung von Steroiden oder im Detail, aber so die Rückmeldung von Leuten, die ich kenne, die Steroide nehmen, haben gesagt, der Sexdrive ist sogar noch höher. Logisch, der Testosteron Gehalt im Körper ist natürlich viel höher. Dein Sexdrive ist natürlich dadurch gesteigert. Schieß dann halt mit Platzpatronen, so, dann gehen wir mal vielleicht wieder ein bisschen zurück zur Ernährung.
Speaker 1:Dieser Mythos, den gibt es wirklich schon ewig, und da scheiden sich heute noch die Geister, ob das alles so Sinn macht. Da ist auch wieder ein Quäntchen Wahrheit. Dabei ist das altbekannte Anabole-Fenster. Man ist noch in der Umkleidekabine da sehe ich genügend, die das machen sich direkt einen Eiweißshake reindrückt und eine Banane, damit man ja das anabole Fenster hittet, und das hat natürlich irgendwo seine Daseinsberechtigung. Man soll seinen Körper relativ schnell nach dem Training mit Nährstoff versorgen, weil der ist im Prinzip wie ein Schwamm, aber da passiert gar nichts, wenn du jetzt eine halbe Stunde später Lebensmittel zuführst oder dann isst oder deinen Shake trinkst.
Speaker 1:Dieser Regenerationsprozess oder die Regenerationsphase, die hält bis zu 72 Stunden. Innerhalb dieser 72 Stunden sind die ersten 24 Stunden, wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, die am stärksten für den Muskelaufbau zuträglich sind, das heißt diesem Zeitfenster. Wenn man das jetzt mal als anaboles Fenster sieht, dann gibt es das anabole Fenster schon. Aber was so der Mythos ist dieses anabolefenster schon? Aber was so der Mythos ist dieses Anabolefenster? man muss sofort nach dem Training Nährstoffe zuführen, um den Katabolen-Teufel zu eliminieren und das Anabolefenster zu treffen, halte ich für Schwachsinn. Man soll schauen, dass man in Anführungszeichen schnellstmöglich nach Hause kommt, sich was zu essen macht und auch genügend Nährstoffe zuführt, protein, kohlenhydrate, fette etwas reduzierter, und dann ist auch gut. Und das Zeitfenster ist relativ groß.
Speaker 1:In diesem Mythos ist das Zeitfenster einfach viel zu klein. Ich glaube, da spricht man von in der nächsten halben Stunde, stunde. Euer Körper ist auch noch mit anderen Prozessen beschäftigt. Ihr kommt gerade vom Training. Da sind noch andere Prozesse im Hintergrund. Deswegen soll man vielleicht unter Umständen auch Aspagandha nehmen, um den Stress zu reduzieren, kortisol zu reduzieren und solche Dinge. Da kann man sich in die Tiefe noch viel, viel weiter reinbegeben.
Speaker 1:Was haben wir denn als nächstes für einen Mythos? Das ist auch so eine Sache Sit-Ups und Bauchtraining schaffen dir einen Sixpack. Das ist nicht mal unbedingt in der Bodybuilding Welt ein Mythos, sondern auch in der Fitnesswelt, vor allem in der Fitnesswelt. Da möchte jemand ein Sixpack haben. Das ist ja für die Männer oder auch für Frauen ein höheres Ziel schön schlank zu sein, schön lean, um ein Sixpack zu haben.
Speaker 1:Ich habe im Prinzip schon gespoilert. Jetzt merke ich gerade aber egal, perfekt. Und dann werden tausende Bauchübungen gemacht, sit-ups und Bauchtraining und was weiß der Geier und Side-Crunches und das Bauchprogramm von was weiß ich wem. Das Bauchprogramm von was weiß ich wem? Alles gut, die Bauchmuskulatur ist auch Muskulatur, die man stärken muss, die man vergrößern kann, die man zum Wachsen bringen kann. Das ist ganz gut.
Speaker 1:Aber am Ende des Tages, wenn darüber eine gewisse Fettschicht ist, dann wirst du mit deinem Bauchtraining sogar, wenn man so will, das Gegenteil erreichen. Weil wenn da eine Fettschicht darüber ist und dein Bauch wächst und deine Muskulatur wächst, dann drückst du ja logischerweise die Bauchmuskeln, das Fett mehr oder minder immer weiter nach vorne. Die drücken sich dann vielleicht irgendwann da mal so ein bisschen durch, aber Ende des Tages schiebst du das Fett ja nur nach vorne. Das heißt, der Sixpack wird ausbleiben.
Speaker 1:Ein Sixpack bekommst du am Ende des Tages nur einerseits durch Training. Das ist ein Teil davon. Aber du musst auch einen gewissen Körperfettanteil haben, und der ist bei jedem unterschiedlich, ab wann die Baumuskulatur hervorkommt. Bei mir ist es sehr, sehr niedrig. Für mich war ein Sixpack immer das höchste Ziel, bis ich mal in der Wettkampfvorbereitung gemerkt habe, was ich dafür überhaupt alles erreichen muss und ab wann ich überhaupt mal so ein Sixpack habe. Und seitdem habe ich es aufgegeben, und man muss eben etwas leaner sein. Ich glaube, so ab nagel ich mich nicht fest 10% Körperfett, mehr oder minder sieht man ein Sixpack, kann man ein Sixpack haben, und das erreicht man eben nur durch eine gewisse Diät abnehmen, körperfett reduzieren, zusätzlich dazu Bauchtraining, um die Bauchmuskulatur auch zu stärken, und auch einen gewissen muskelaufbauenden Effekt auf die Bauchmuskulatur haben Sieht natürlich nochmal schöner aus, wenn die schön prall sind und schön dicke Klötze am Bauch. Aber am Ende des Tages ist das Entscheidende eine Diät, und der Körper muss eben in einem entsprechenden Körperfettbereich sein.
Speaker 1:Als nächstes haben wir noch einen Mythos. Das ist mitunter einer meiner Lieblingsmythen, die darum schwirren keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr. Ich weiß nicht, wer sich das mal ausgedacht hat. Ich meine, es kommt wahrscheinlich auch ein bisschen aus der Welt von Low Carb. Das ist auch in Einführungszeichen so ein Mythos, dass Low Carb besser ist als High Carb oder was auch immer. Aber bleiben wir mal bei der 18 Uhr Geschichte.
Speaker 1:Keine Carbs nach 18 Uhr. Damit schmelzen die Pfunde dahin, und du nimmst ab, und es ist viel besser, als wenn du was anderes machst. Ist natürlich vollkommener Bullshit. Entschuldigung, dass ich jetzt hier ausfällig werde, aber ist natürlich totaler Mist, weil unser Körper hat ja keine integrierte Uhr und stellt dann ab 18 Uhr. Wir haben jetzt Feierabend. Oh, 18 Uhr 1,. Nee, tut mir leid, wir haben jetzt hier Punkt 18 Uhr. Wir haben jetzt Feierabend. Wir verarbeiten jetzt keine Kohlenhydrate mehr, natürlich vollkommener Quatsch. Um abzunehmen, ist wie bei jeder Diät Low Carb, intermittent, fasting, was weiß der Geier die Brigitte Diät und Paleo und Ketogene Diät, was da alles gibt.
Speaker 1:Am Ende des Tages musst du weniger essen, als du verbrauchst. Du willst oder nicht, das ist ein physikalisches Gesetz. Energieerhaltung du kannst Energie nicht verschwinden lassen. Du musst weniger Energie zu dir nehmen, wie du verbrauchst. Dann hast du ein Defizit dahingehend.
Speaker 1:Der Körper muss irgendwas tun, um dieses Defizit auszugleichen, und er arbeitet dann eben mit einem Fettabbau als Beispiel. Und er arbeitet dann eben mit einem Fettabbau als Beispiel. Und ob du dann um 18.01 Uhr noch dir ein Brötchen reinziehst oder eine fettige Wiener oder was auch immer, wenn am Ende des Tages die Bilanz unter deinem Verbrauch ist, dann wirst du abnehmen, auf lange Sicht gesehen. Das ist so ein keine Ahnung, warum es diesen Videos überhaupt noch gibt In meiner Welt. Wie gesagt, das ist auch alles meine Meinung. Ich habe aber noch nichts gesehen, dass das widerlegt, dass das in irgendeiner Form Sinn hat.
Speaker 1:Keine Cards nach 18 Uhr ist natürlich totaler Mist. So, jetzt machen wir noch einen Mythos. Ich habe, glaube ich, noch einen Haufen, aber irgendwo muss man auch mal einen Cut machen. Vielleicht mache ich auch einen zweiten Teil, wenn es entsprechend Rückmeldungen gibt.
Speaker 1:Ein Mythos, der ist auch, glaube ich, immer noch präsent und bei dem einen oder anderen auch im Kopf ist man muss täglich trainieren, man muss täglich was machen, man muss die Muskeln täglich fordern. Ich glaube, inzwischen ist jedem bewusst, und man hat es bestimmt auch das eine oder andere Mal gehört, dass Muskeln nicht beim Training wachsen, sondern bei der Regeneration oder beim Muskelwachsen im Schlaf sagt man auch Die Muskulatur, der Körper muss ja erstmal in diesen Regenerationsprozess kommen. Das heißt, wenn er Pause hat, wenn er Ruhe hat, wenn er schläft, wenn er sich quasi um diese ganzen Schäden über den Tag, die man ihm zugeführt hat, durch Training, wenn er sich dann entsprechend erholen kann und entsprechend Muskeln aufbauen oder die Schäden reparieren, um fürs nächste Mal gewappnet zu sein. Wenn man natürlich jeden Tag trainiert und man kann das machen, also es ist durchaus möglich, jeden Tag was zu tun aber dann muss man das so sehen, dass das Trainingsvolumen und das, was man tut, sehr, sehr gering ist. Dann ist man jetzt mal irgendeine Zahl in den Raum geworfen eine halbe dreiviertel Stunde im Fitnessstudio, macht seine zwei, drei Übungen und geht dann wieder.
Speaker 1:Umso seltener du natürlich ins Fitnessstudio gehst, sagen wir mal ein Dreier-Split, ein Vierer-Split, wird das Volumen natürlich umso größer pro Tag. Wenn du natürlich siebenmal die Woche trainieren gehen kannst, so viel Zeit hast und auch Bock, dann wird das Volumen pro Tag natürlich sehr, sehr gering. Wie gesagt, dann bist du halt eine halbe, dreiviertel Stunde im Studio, wenn es hinkommt, machst deine zwei, drei Übungen. Man kann das, das ist durchaus möglich, das ist nicht unmöglich. Dann verteilt man eben sein Volumen so, dass es auf sieben Tage verteilt ist und dass jeder Muskel, wenn man ihn trainiert hat, auch entsprechend genug Zeit zur Regeneration hat.
Speaker 1:Das funktioniert natürlich auch, ist aber nicht das Idealste. Und inzwischen wissen wir, dass wir Muskeln mehr als einmal die Woche trainieren sollten. Das ist natürlich alles im Kontext, muss man alles im Kontext sehen. Aber man muss nicht täglich trainieren.
Speaker 1:Idealerweise versucht man, das Ganze auch auf ein humanes Minimum zu reduzieren, um eben genügend Regenerationszeit zu haben, um genügend Zeit zum Muskelaufbauen zu haben. Deswegen keine Ahnung, ein Vierer-Split reicht vollkommen, aber man kann auch mehr machen. Aber das mehr auf die Woche gesehen reduziert sich dann auf ein Training pro Tag, und die wenigsten haben Bock, jetzt einen riesen Aufwand zu machen Tasche packen, ins Fitnessstudio fahren, für eine halbe Stunde umziehen, ausziehen Da ist der ganze Aufwand größer als das Training am Ende des Tages. Also ist es in meiner Welt nicht wert. So das war es mit den Bodybuilding-Mythen, die mir jetzt so auf die Schnelle eingefallen sind. Ich hoffe, euch hat die Folge gefallen. Folgt mir gerne auch auf Instagram insane-fitness oder dp-natural-coaching. Das ist unser Coaching-Account. Folgt mir gerne. Freut euch auf noch weitere kommende Folgen, und ich wünsche euch noch einen schönen Tag, abend, morgen, je nachdem, wann ihr euch die Folge gönnt Bis dann.