Insaiyan Podcast - Contest Prep Realtalk

Folge #6 - Muskelaufbau vs. Diät - Was erfordert mehr Hingabe?

Insaiyan Fitness Season 5 Episode 6

Das Diskussionsfeld dreht sich um die Herausforderungen des Muskelaufbaus, die weitaus komplexer sind als das Abnehmen. 

• Unterschiede zwischen Muskelaufbau und Abnehmen 
• Physikalische Gesetzmäßigkeiten von Kalorienmanagement 
• Die Wichtigkeit von Schlaf für die Muskelerholung 
• Ernährungstipps für effektiven Muskelaufbau 
• Bedeutung von Coaching und strukturierter Planung 
• Praktische Strategien zur Erhöhung der Kalorienzufuhr

Speaker 1:

Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Insane Podcasts mit mir, marco Pino, dem Host dieses Podcasts. Ich hoffe, euch geht es gut. Ich hoffe, ihr seid alle, wie die Wiener Gang immer sagt, fresh and ready. Ja, neue Folge, neues Glück, relativ spontane Folge mal wieder. Ja, was soll es gehen? Ich meine, der Titel verrät es schon Man hört wieder eine Single-Folge. Es soll darum gehen, warum der Muskelaufbau viel, viel schwerer ist als Diäten. Viele tun sich zwar schwer, abzunehmen und dann das Ganze auch zu halten, aber in meiner Welt ist es viel schwerer, solide, nachhaltig Muskeln aufzubauen. So ein bisschen, was mein Standpunkt da ist und warum ich das so sehe. Und am Ende versuche ich auch noch ein paar Tipps zu geben, wie man denn einen Aufbau gut gestalten kann, wie man den Aufbau dann auch gut hinbekommt. Ja, so soll der Plan oder so ist der Plan für diesen Podcast. Ja, dann legen wir mal los. Wie gesagt, diäten ist viel einfacher als Muskelaufbau. Warum sehe ich das so? Es liegt im Prinzip auch auf der Hand. Du hast jetzt keine Ahnung. Nehmen wir mal wieder den klassischen Max Mustermann auf diesem Planeten. Wahrscheinlich hört kein Maximus einmal in meinem Podcast. Aber egal, der 100 Kilo wiegt ja, und keine 100 Kilo Muskeln, sondern übergewichtig ist, ja, der möchte abnehmen. So, wer hat 100 Kilo, keine Ahnung, 30 Prozent Körperfett, dann möchte er eben abnehmen auf einen bestimmten Körperfettanteil beziehungsweise so, dass er sich wohl fühlt, dass er gut aussieht. Was auch immer seine Wünsche sind bleiben wir mal weg jetzt von Wettkampfbodybuilding und so einem Käse, sondern einfach sich wieder gut fühlen, schlank sein, fit sein, vital sein, mit seinen Kindern spielen können, ohne nach zwei Metern zu japsen, wie was weiß der Geier, beginnt derjenige die Diät und isst weniger, als er verbraucht, hält auch seinen Schlaf einigermaßen ein und so weiter. So die klassischen Sachen, die man beachten soll, bewegt sich im Alltag einfach mehr, nimmt mal öfter die Treppe statt den Fahrstuhl, geht in der Mittagspause spazieren, treibt Sport, geht regelmäßig ins Training und so Sachen. Genau so dann.

Speaker 1:

Das funktioniert auch relativ einfach. Das ist im Prinzip ein physikalisches Gesetz Energie, die du zuführst, und Energie, die du verbrauchst, wenn da eine Differenz dazwischen ist irgendwie muss das ja ausgeglichen werden, und der Körper nimmt sich die Energie, indem er eben Energie bereitstellt durch Fett, das eingelagert ist, jetzt ganz überspitzt oder ganz high level gesagt Und das zieht er dann eine Zeit lang durch. Klar, dann kommt schon die erste Krux natürlich dieses lange genug durchhalten, lange genug diszipliniert sein und so weiter. Aber sagen wir mal, derjenige ist diszipliniert genug, zieht auch durch, hält sein Defizit ein, hat vielleicht auch einen Coach, der ihn da regelmäßig updatet, weil umso leichter man wird, umso eher muss man auch mal sein Kaloriendefizit anpassen. Auch hier kleine Sidenote es gibt keinen eingeschlafenen Stoffwechsel.

Speaker 1:

Das, was viele immer so als eingeschlafenen Stoffwechsel sehen, wenn sie keine Ahnung jetzt 10 Kilo abgenommen haben, ist einfach die Tatsache, du trägst 10 Kilo weniger mit dir rum. Auch hier wieder Physik du bewegst ja 10 Kilo weniger. Das heißt, dein Körper muss weniger Arbeit verrichten, und das nicht nur beim Laufen Bewegen, auch beim Schlafen, beim Regenerieren, bei allem. Dein Körper muss 10 Kilo weniger unnötige Masse in irgendeiner Form mit Energie versorgen. Das ist der Grund, warum dann unter Umständen mal eine Zeit lang nichts mehr passiert. Ihr müsst dann mit eurem Kaloriendefizit oder euer Kaloriendefizit anpassen, sei es mehr Aktivität, cardio einbauen, mehr Steps oder eben weniger essen.

Speaker 1:

Ganz einfache Rechnung. Das heißt, derjenige hat vielleicht einen Coach, oder er weiß Bescheid, dann nimmt er eben ab, und dann hat er irgendwann seine 80 Kilo oder 20 Kilo abgenommen, ist happy, peppy, wunderbar. So. Jetzt beginnt natürlich der das große Problem vieler Diäten und so bei den meisten Menschen. Dann gehen sie wieder zurück, wo sie gestartet haben.

Speaker 1:

Das ist natürlich der absolute Fehler, weil wenn du dann zurückgehst, wo du warst, kommst du auch wieder dahin, wo du warst. Klingt jetzt total blöd, aber ist so. Wenn du nichts an deinem Lebensstil änderst, wird sich auch an deiner Figur auf lange Sicht nichts ändern. Von daher musst du dann kontrolliert auch wieder aus diesem Defizit raus und kontrolliert aus der Diät raus und die Kalorien wieder hochfahren und dann eben zu dem Punkt, wo dein Körper eben die, sagen wir mal, in dem Erhaltungsmodus ist. Das heißt, er nimmt nicht ab, nimmt nicht zu.

Speaker 1:

Diese Kalorien sind dann die, die du täglich isst, und dann kannst du gut und gerne mal in der Woche, mal einen Tag auch mal auswärts essen gehen, mal mit der Frau oder mit dem Mann eine Pizza oder was dir auch Spaß macht. Eine Mahlzeit in der Woche macht dich genauso wenig Fett wie ein Salat in der Woche, den du dich dünn machst. Ich meine, den Spruch hat man schon des Öfteren gehört, aber ist faktisch einfach so. Also, macht euch das Leben nicht schwerer, als es sowieso schon ist mit dem ganzen Käse, der da gerade momentan passiert. Dann hat derjenige vielleicht auch seine Erhaltungskalorien gefunden. Wunderbar, dann hat er 20 Kilo abgenommen, fühlt sich gut, fühlt sich wohl.

Speaker 1:

Ende, hört sich jetzt klar, kann das für den einen oder anderen auch schwierig sein. So einfach ist es nicht. Ich müsste jetzt nicht einfach sagen, dass es so easy ist. Man muss da schon reinfinden und sich auch ein bisschen den wortwörtlich Arsch aufreißen, wenn man was erreichen möchte. Aber endeffektlich macht ihr das doch auch, wenn ihr auf der Arbeit seid, eine Ausbildung, eine Schule. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ihr zielstrebige Menschen seid. Natürlich gibt es da auch so Faulis und Schluris und keine Ahnung.

Speaker 1:

Gut, die Menschen erreichen dann aber auch bei sowas nicht unbedingt viel, wenn sie schon ihr Leben nicht im Griff haben. Aber ich möchte mich da nicht aus dem Fenster lehnen und irgendwas bewerten. Jeder ist sich seines Glückes Schmied. Penzeln und irgendwas bewerten, jeder ist sich seines Glückes Schmied. So, jetzt kommen wir aber zum Muskelaufbauen. Da wird es nämlich schon ein bisschen schwieriger. Und jetzt fange ich mal an, was mein Gedanke ist.

Speaker 1:

Bleiben wir jetzt mal bei Max Mustermann mit seinen 100 Kilo. So, die 100 Kilo sind ja da, ja, die sind ja angefressen, und auch nicht seit gestern, sondern auf längere Sicht. Das heißt, du musst dir etwas abbauen, etwas wegnehmen. Das ist ja im Prinzip genau das Gleiche, wie wenn du ein Haus baust. Bleiben wir beim Hausbau.

Speaker 1:

Vielleicht ist das eine gute Analogie. Ein Haus, das steht, das einzureißen, ist, glaube ich, einfacher, als es aufzubauen, und so ist es im Prinzip auch bei unserem Körper oder einem Baum Einen Baum einzureißen und platt zu machen, ist einfacher, als ihn wachsen zu lassen. Da muss ja viel biochemische Prozesse, die da laufen, und Photosynthese, und es muss natürlich auch genügend Wasser immer da sein und genügend Sonne und was weiß der Geier alles. Und so ist es bei uns auch beim Muskelaufbau. Da spielen viel mehr Sachen eine Rolle, die wichtig sind, die zusätzlich dazu kommen.

Speaker 1:

Jetzt sagen wir mal für beide Fälle Muskelaufbau wie Fettabbau ist der Schlaf natürlich ganz, ganz wichtig. Wenn der Körper nicht genügend Regeneration hat, nicht genügend Zeit, um sich zu erholen, der Körper nicht genügend Regeneration hat, nicht genügend Zeit, um sich zu erholen, dann ist beides semi-gut, weil der Körper hat einfach nicht die Kapazitäten, um dem quasi Herr zu werden. In meiner Welt ist es für Muskelaufbau sogar nochmal ein bisschen entscheidender, weil Muskeln wachsen nicht im Training, die Muskeln wachsen im Schlaf, so blöd es klingt, oder ihr schlaft, und dann checkt der Körper ja das ganze Skelett Skelettmuskulatur ab und prüft okay, hier haben wir einen Schaden, hier müssen wir was machen, vielleicht bahnt sich auch eine Krankheit an. Also bei mir ist es immer so wenn ich merke, dass ich krank werde, kommt es immer erst raus morgens nach dem Aufstehen, weil dann der Körper alles abgecheckt hat, hat die Botenstoffe raus und so weiter und so fort. Da hat er die Zeit, sich um die ganzen Schäden, die du dem über Tag oder den ganzen Stress, den du dem Körper den ganzen Tag angetan hast, abzubauen, botenstoffe zu senden, deinem Schlaf keinen ausreichenden Mehrwert gibst und ihn vernachlässigst, dann hat der Körper weniger Zeit, um sich um so Sachen zu kümmern.

Speaker 1:

Von daher ist Schlaf sehr, sehr wichtig für den Muskelaufbau, fast noch mehr als für den Fettabbau. Dann das Thema Ernährung Du willst Muskeln aufbauen, dann musst du natürlich mehr essen als du verbrauchst. Musst du jetzt fressen wie einen Scheunendrescher? Nein, natürlich nicht. Du müsstest ja so gut es geht Muskeln aufbauen und so wenig wie möglich Fett. Es kommt immer ein bisschen Fett dazu, das ist einfach so. Wenn du mehr futterst, dann ist natürlich mehr Fett dabei. Dann passiert vielleicht auch ein bisschen mehr, was den Muskelaufbau angeht.

Speaker 1:

Aber am Ende des Tages wir haben alle Zeit der Welt. Von daher sind Kalorienüberschuss, 200, 300 Kalorien und das ist wahrscheinlich schon fast wiederum zu viel sollten da voll und ganz ausreichen Mit dem, was du dem Körper mehr gibst. Wenn du natürlich nichts machst außer mehr essen, dann passiert auch gar nichts, sondern du wirst fett Logisch Bedeutet. Du musst natürlich auch trainieren. Wenn du trainieren gehst und Fett abbauen willst, dann geht es am Ende des Tages darum, die Muskeln zu erhalten. Das heißt, du musst mindestens die Reize setzen, die der Körper braucht. Und weißt, okay, die Muskeln, die wir jetzt haben, die brauchen den und den Reiz reicht voll und ganz So.

Speaker 1:

Beim Muskelaufbau musst du das machen plus mehr. Du musst ja dann, du willst ja auch mehr, du willst ja nicht nur deine Muskeln halten, sondern du möchtest ja noch mehr Muskeln haben. Das heißt, du musst auf diesen Reiz, auf dieses Volumen noch eins draufpacken Und unter Umständen auch nochmal eine Intensität vom Volumen, von der Technik etc. Pp. Muss einfach nochmal eine Schippe drauf. Ja, weil du möchtest ja auf das, was da ist, nochmal was draufbauen. Das ist wieder wie beim Hausbau.

Speaker 1:

Möchtest du an das Haus nochmal einen Wintergarten dranbauen oder in die Höhe gehen oder in die Breite gehen, musst du noch mehr draufpacken und draufbauen. Wenn du mit dem Haus zufrieden bist, dann musst du es nur instand halten, pflegen, die Anlage pflegen, regelmäßige Wartungen und so machen. Das ist im Prinzip genau dasselbe. Möchtest du das Haus vergrößern, musst du mehr draufbauen, ist anstrengend, kostet Geld und so weiter. Im Prinzip ist es genau das gleiche wie mit unserem Körper. Das ist im Prinzip der große und maßgebliche Punkt.

Speaker 1:

Du musst mehr essen, du musst mehr trainieren, und mehr trainieren bedeutet nicht noch einen ganzen Trainingstag mehr, sondern einfach mehr, größere Reize setzen dich mit dem Gewicht, steigern, dass der Körper weiß okay, wir müssen tatsächlich auf unsere Skelettmuskulatur noch was draufpacken, weil sonst beim nächsten Mal gehe ich kaputt. Das ist ja einfach mal so eine Prävention, die der Körper da an den Tag legt, indem er Muskulatur aufbaut, um den Schäden beim nächsten Mal herzuwerden und stärker zu werden. Und wenn wir jetzt beim Training bleiben es gibt ja Studien und auch eine Ausarbeitung, ich glaube, von Mike Israetel und Eric Hems. Ich weiß es nicht. Ich sage es immer wieder, ich muss mal echt schauen, wer es gemacht hat.

Speaker 1:

An der orientiere ich mich auch bei der Trainingsplanung meiner oder unserer Leute Wie viel Volumen ein Muskel braucht, um minimal zu wachsen, ideal zu wachsen oder maximal zu wachsen, aber in dem Sinne, was dein Körper regenerieren kann, was kannst du deinem Körper antun, dass er das Minimum an Regeneration benötigt? Dann gibt es den Idealfall und natürlich das maximal regenerierbare Volumen. Das ist dann die Grenze. Das ist sowas, wo man vielleicht mal einen Fokus drauf legt, um den Muskel mal wirklich an seine Grenzen zu bringen, dass er eben wächst. Und in diesen Gefilden, in diesen Bereichen musst du dich im Aufbau bewegen.

Speaker 1:

Und wenn man sich diese Tabelle mal anguckt, was es wirklich bedeutet, das Maintenance-Volumen, das heißt das Erhaltungsvolumen, was manche Muskeln brauchen, manche Muskeln musstest du theoretisch das ist immer Theorie in Praxis gar nicht trainieren, da reicht die Alltagsbewegung, da brauchst du nicht viel Training machen, um sie zu erhalten. Oder auch wirklich minimales Volumen, zwei, drei Sätze. Das ist aber wirklich ein theoretischer Ansatz. Da muss man natürlich immer im Kontext betrachten. So, wenn du aber Muskeln aufbauen möchtest und dicke Beine, dicke Brüste, dicken Rücken, gerade so die großen Muskeln, die brachial sind, da musst du viel Arbeit reinstecken. Jeder ist natürlich genetisch anders beglückt und hat vielleicht einen guten Ansatz in den Beinen wachsen mit wenig Aufwand. Andere müssen viel Arbeit reinstecken.

Speaker 1:

Aber diese ganzen Dinge, du musst von allem einfach mehr machen, um Muskeln aufzubauen. Für eine Diät, da geht es klingt jetzt arg überspitzt, und ich könnte mich gerne dafür verteufeln, aber am Ende des Tages musst du nur ein bisschen auf deine Ernährung achten, ein bisschen Klar Training und so weiter, no-transcript Da geht es wirklich darum, dass du dir den Arsch aufreißt, ein bisschen diszipliniert bist und einfach mal über einen bestimmten Zeitraum dich zusammenreißt. Und für den Muskelaufbau, da reißt es nicht, einfach nur dich zusammenzureißen. Da musst du unter Umständen halt auch ein bisschen mehr machen, dir mehr Sachen betrachten, mehr Sachen in Betracht ziehen, gerade was den Muskelaufbau angeht, regeneration, was du isst und so Sachen, wie viel du isst, das muss alles da betrachtet werden.

Speaker 1:

Jetzt habe ich viel darüber gesprochen, warum es denn so schwer ist, muskeln aufzubauen.

Speaker 1:

Aber wie kann man das denn gut in den Griff bekommen? Klar ist ja irgendwie offensichtlich, dass ich Werbung mache Such dir einen Coach, der das alles für dich plant, der dein Kalorienverbrauch bestimmt und dann auch abstimmt okay, wie viel können wir denn draufpacken? das alles im Plan? hat dann auch vielleicht plant, wo dein Fokus hat, dann auch vielleicht plant, wo dein Fokus ist was sind deine Schwachstellen? hast du Schwachstellen? müssen wir an denen arbeiten? was ist dein Ziel und so weiter und so fort, dass er sich über deine ganzen Punkte Gedanken macht, was ausarbeitet, einen Ernährungsplan, einen Trainingsplan, der abgestimmt ist, und dann auch immer wochenweise, monatsweise, je nachdem, was du möchtest, adaptiert, und dann schaut okay, das funktioniert, das funktioniert nicht.

Speaker 1:

Wir tauschen das aus und das Denken ein bisschen abgeben, war ja klar, dass das natürlich das Erste ist. Aber wenn du es natürlich alleine machen möchtest die meisten haben Probleme, einerseits im Training, sich wirklich den Arsch aufzureißen. Ich bin ganz ehrlich, es gibt auch oft genug Trainingseinheiten, wo ich mir denke okay, da wäre bestimmt noch ein, zwei, drei drin gewesen. Habe ich mir heute wirklich 100% den Arsch aufgerissen? Nee, manchmal ist es auch Tagesformen, und so Sachen Gehört dazu. Wichtig ist aber, dass man am Ball bleibt, so blöd es klingt.

Speaker 1:

Nur, ein Training, das du nicht gemacht hast, ist ein beschissenes Training. Ja klar, jedes Larifari-Training auch. Aber du hast mindestens Arbeit geleistet und hast bestimmt bei dem einen oder anderen Übung vielleicht ein bisschen mehr Gas gegeben wie bei einer anderen. Wenn du natürlich jetzt ein Wettkampfathlet bist, dann ist das nochmal eine ganz andere Nummer. Ja, dann geht es ja wirklich darum. Du möchtest wirklich 100% rausholen. Wenn du an Tag X auf der Bühne stehen möchtest und dann dir im Kopf sagen können okay, ich hab alles gegeben, was ich konnte, aber wir leben, wir sind nicht in der Welt nur um Wettkampfathleten.

Speaker 1:

Und wenn's darum geht, einfach gut auszusehen, muskulatur aufzubauen, einen schönen Körper zu haben, ja, einen schönen Körper zu haben, ja, dann ist es, glaube ich, nicht so tragisch, wenn mal ein Training nicht so gut ist Und es kann auch nicht jedes Training gut sein Geh ins Training, gib das, was du kannst, und wenn die Tagesform es halt nicht hergibt, dass du heute wirklich den kompletten Arsch aufreißen kannst, dann ist es so. Mach dir dabei keinen Kopf Ein Tag Training das ist wieder hier mit der Ernährung ein Tag schlechtes Training macht genauso wenig einen schlechten Athleten aus dir oder zerstört deine Muskulatur, wie ein Tag Training dich zu Halt macht. Gerade in diesem Sport, sei es jetzt Bodybuilding, generell Krafttraining, geht es um das Gesamtpaket 365 Tage. Du hast jeden Tag die Chance, etwas zu geben, und wenn du von 365 Tagen 300 Tage den Arsch aufgerissen hast, alles gegeben und 60 Tage so Larifari, dann ist das immer noch ein riesengroßer Brocken, wo du wirklich die Mühe gegeben hast und auf die du stolz sein kannst. Man muss es immer ganzheitlich betrachten und nicht immer nur einen Tag. Hört auf sich, euch wegen einem Tag irgendwie Gedanken zu machen.

Speaker 1:

Habt ihr einen Tag mehr gegessen als ihr solltet, so what? Nicht am nächsten Tag dann anfangen, ewig dran rumzudoktern und dagegen zu steuern? Macht es nicht Genauso wenig wie mit Training? Bestraft euch nicht für schlechtes Training oder sowas. Das ist kein guter Ansatz, also, im Training sich wirklich den Arsch aufzureißen, vollgas zu geben, gerade bei so Sachen wie Beintraining.

Speaker 1:

Einerseits will man dicke Beine. Das war früher, konntest du an 10 Fingern abzählen, wie viele Leute Beine trainieren. Heute kostet sich ab, weil für jeder zweite, was ja gut ist. Aber im Fitnessstudio sind halt die Geräte jetzt belegt. Früher hast du problemlos Beine trainieren können, alle Geräte waren frei, weil keiner Bock hatte, beine zu trainieren. Aber Beintraining, sich da wirklich den Arsch aufzureißen, an seine Grenzen und an die richtigen Grenzen zu gehen, auch hier hilft unter Umständen wieder ein Coach, weil man sich, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, man braucht unbedingt einen Coach filmt euer Training mal ab. Ein, zwei Übungen ja, ich weiß, viele schämen sich da im Studio.

Speaker 1:

Es interessiert keine Sau, was ihr da macht. Ihr seid nicht keine Schneeflocke oder sonst irgendwas, es interessiert keine Sau, was ihr macht. Achtet einfach darauf, dass die Leute nicht unbedingt mit auf eurem Video sind. Dann können sie auch schon an den Karren und sagen, ich möchte nicht auf dem Video sein, bla, bla. Das ist das Einzige. Achtet einfach da drauf, dass keiner jetzt unbedingt im Bild ist.

Speaker 1:

Dann macht das Video. Es interessiert keines sauber, was ihr da macht, und die werden es euch auch nicht sagen. Selbst wenn sie denken, was ein Fisch, was für eine blöde Kuh, was macht die? trainiert die da? ein Video, no-transcript, und selbst bei mir ist es oft so. Dann denke ich so wow, okay, da wäre bestimmt noch zwei, drei mit viel Glück drin gewesen, und ich habe gedacht, ich bin gestorben. Ihr verarscht euch am Ende des Tages selbst.

Speaker 1:

Von daher macht Videos, bewertet euch selbst oder sucht euch einen Coach, der euch bewertet, und dann könnt ihr da nochmal was rausholen. Was den Muskelaufbau angeht, thema Ernährung, da strugglen viele, und gerade wenn es wirklich um Muskelaufbau geht, langfristig viel essen, da scheiden sich die Geister. Es gibt genug, die ich kenne, die können futtern Problemlos, auch clean problemlos, Wobei ich dieses clean überhaupt nicht mag. Es gibt in meiner Welt kein ungesundes und gesundes Essen in so einem Käse. Aber das machen wir vielleicht mal in einer anderen Folge. Essen, genug, essen reinbekommen, ist für viele ein Problem.

Speaker 1:

Und wenn du Muskeln aufbauen willst, das ist wie bei einem Haus Du baust das Haus, dann brauchst du Steine. Wie willst du ein Haus bauen ohne Steine? Das, wie willst du ein Haus bauen ohne Steine? Das bringt nichts. Wenn du die Steine hast, die da sind, dann bleibt das Haus so, wie es ist. Du brauchst Steine, ziegel, lehm, zement und so weiter und so fort. Du brauchst auch mehr davon, weil es aus mehr wird. Also, wenn du nicht mehr zuführst, wird auch nicht mehr, ist ja ganz logisch. Viele haben da aber Probleme, dieses Mehr einzuhalten und auf längere Sicht Und es mehr einzuhalten und auf längere Sicht Und da gibt es natürlich auch so Koryphäen, die dann auch Wert darauf legen, dass es trotz alledem alles clean ist und nur wirklich unverarbeitete Lebensmittel, wenig Convenience Food und wenig Junk Food und so weiter und so fort.

Speaker 1:

Am Ende des Tages mach für das Essen genau das Gegenteil, was du machen würdest in der Diät. In der Diät sagt man Snack weniger, im Aufbau, snack mehr Und isst einfach mehr Mahlzeiten. Immer so, zwischendrin, keine Ahnung. Zwischendrin mal ein Proteinriegel, ein paar Reiswaffeln, maiswaffeln, was weiß der Geier, je nachdem, was du halt isst, isst zwischendrin einfach mal, und und vor allen Dingen aus Langeweile. Wie oft habe ich schon aus Langeweile gegessen und habe gemerkt okay, wow, ich habe jetzt einfach irgendwas gegessen und habe immer noch Hunger, weil ich dabei Fernsehen geguckt habe oder YouTube oder Netflix oder bei Instagram rumgesurft habe, nebenbei, das ist auch so ein Tipp, den man jemandem sagt, der auf Diät ist, ist bewusst, ist ohne Einfluss von außen, mit Fernseher und Instagram, und was weiß der Geier? Mach genau das Gegenteil. Guck da bei Instagram, guck da bei Fernsehen, iss dabei nebenbei, glaub mir, da kriegst du mehr rein, weil dein Körper und dein Kopf gar nicht realisiert, dass da Essen kommt.

Speaker 1:

Irgendwann kommt natürlich das Sättigungsgefühl. Das ist auch sowas. Ich meine, das sind Tipps. Die sind nicht unbedingt so gesund. Aber wenn man ehrlich ist, wenn man so viel mehr isst, dass man es nicht mehr reinbekommt, dann bin ich mir nicht so sicher, ob das auch so gesund ist, wenn man sich quält mit dem Essen. Ja. Also von daher Schneller essen. Darauf will ich eigentlich hinaus. Nimm Diäter, sagt man. Oder jemand, der diätet, sagt man hier, nimm ein Bissen, leg die Gabel weg, kau ordentlich, nimm die Gabel wieder in die Hand, iss. Das sind auch so die Tipps für Leute in der Wettkampfvorbereitung.

Speaker 1:

Den kleinen Löffel Kaloriendichtere Lebensmittel In der Diät guckst du natürlich, dann isst du alles, was viel Volumen hat, wenig Kalorien. Dann machst du genau das Umgekehrte Viel Kalorien, wenig Volumen. Beispielsweise Datteln, haferflocken, die haben alle nicht so wirklich viel Volumen in Relation zu ihren Kalorien. Was weiß denn ich? ein bisschen mehr Erdnussmus und so Sachen. Alles natürlich im Rahmen deiner täglichen Kalorien.

Speaker 1:

Was noch ein Tipp wäre ich meine, wie gesagt, alles gegenläufig zu dem, was meine Diät macht. Aber ist ja logisch. Du machst Dinge, um abzunehmen, dann machst du genau das Gegenteil, um zuzunehmen. Ist ja irgendwo mehr oder minder logisch. Mach nicht die extra Steps und sowas, sondern, wenn du im Aufbau bist, auch das mache ich aktuell. Ich achte zwar so ein bisschen auf meine Schritte, aber weg außer von meiner Alltagsaktivität und einfach so ein bisschen auch den Stoffwechsel und den Kreislauf anzuregen, mache ich jetzt nicht nochmal extra Steps. Wenn ich jetzt auf die Uhr gucke, okay, ich habe jetzt nur 8000 Schritte, dann gehe ich nicht nochmal raus spazieren und mache nochmal 2000 Schritte, dass ich meine 10.000 Schritte drin habe.

Speaker 1:

Das ist Energie, die du zusätzlich dann wieder reinholen musst. Logisch lass es sein, lebe deinen ganz normalen Alltag, so wie er nun isst, und hör auf, noch zusätzlich Kalorien zu verbrauchen. Klar gibt es natürlich Verfächter von Cardio, um auch das kardiovaskuläre System anzuregen und so Sachen. Wenn das aber dein Alltag ist, dann ist es ja okay. Dann machst du es in der Diät genauso wie im Aufbau, nur eben nichts on top. Mach dieses on top nicht. Wenn du sagst, dein Ziel ist generell 10.000 Schritte ungeahnt von Diät oder Aufbau, dann ist es okay. Aber in der Diät würdest du dann auf die 10.000 nochmal 3.000, 4.000 Schritte drauf machen.

Speaker 1:

Genau, mach das nicht. Und unter Umständen, wenn du Probleme hast, die Kaloriengrenze zu bekommen, dann nimm halt mal den Fahrstuhl statt die Treppen. Genau das Gegenteil Klingt total stupide, aber Ende des Tages ist es eigentlich ganz einfach. Ich sage das auch so einfach, weil ich habe noch nie Probleme gehabt mit dem Essen. Wenn ich ganz ehrlich bin, bei mir ist es selbst im Aufbau so, dass ich mich zügeln muss und nicht zu viel zu fressen. Ich habe noch nie den Status Quo gehabt, dass ich gesagt habe okay, ich kriege nichts mehr zu essen rein.

Speaker 1:

Doch einmal aber, da habe ich eine 10.000-Kalorien-Challenge mit meiner Frau gemacht. Da bin ich aber dann nach dem finalen Becher bei den Jerrys auf der Couch eingeschlafen, habe geschnarcht wie so ein Monster, aber da war ich auch kaputt, da ging auch nichts mehr rein. Den Becher habe ich mir auch wirklich reingedrückt, weil ich die 10.000 Kalorien knacken wollte. Ich bin der festen Überzeugung, ich würde auch mehr schaffen, wenn ich ein bisschen andere Lebensmittel gegessen habe oder hätte. Ich glaube, da hatte ich mir ein Kilo, ein bisschen Real Talk noch am Ende, ich glaube ein Kilo Gummibärchen reingedrückt, hamburger Süßigkeiten und dann am Ende final den Ben Jerry's als Endgegner gekillt.

Speaker 1:

Wie ihr seht, ich habe mit viel Essen kein Problem. Ich würde auch das, sagen wir mal, relativ clean reinbekommen, so viel Gelaber. Vielleicht hat es dem einen oder anderen auch geholfen, hat vielleicht ein paar Ideen, ein paar Anregungen für den nächsten Aufbau oder für den aktuellen Aufbau, wenn ihr ein bisschen Probleme habt mit euren Kalorien, die rein zu bekommen, macht euch einfach mal Gedanken. Wenn ihr wirklich Probleme habt habt keinen Coach, der euch da unterstützt könnt ihr euch auch gerne bei mir mal melden, bei uns dp Natural Coaching, und dann vielleicht, wenn ihr das eine oder andere anwendet, dann bekommt ihr das Essen vielleicht auch besser rein, euer Kalorienverbrauch wird vielleicht ziehen können, und dadurch nehmt ihr ja automatisch dann auch wieder ein bisschen mehr zu. Ja, das war die Folge. Dann hoffe ich, es hat euch gefallen. Es gab das eine oder andere, was ihr mitnehmen könnt, und wir haben schon ein bisschen was geplant für die nächsten Folgen. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal, bis dann.